Reinigen Sie Ihr Zuhause und Ihren Geist

  Kategorien: Fit Mama,
3 Min.
11. Sep'16

Krümel von den Kindern unter dem Esstisch, Socken des Mannes in der ganzen Wohnung, im Sofa steckengebliebenes Kinder-Lego, Kisten mit Erinnerungsstücken, in denen sich Staub sammelt, oder die Menge an Kleidung in Ihrem Schrank, die Sie seit Jahren nicht mehr getragen haben und die darauf wartet, wieder an der Reihe zu sein (oder bis Sie wieder abnehmen können)... Wenn Sie Ihre Wohnung anhand dieser Beschreibung wiedererkennen und keine Zeit oder Kraft haben, etwas davon zu verändern, haben wir für Sie eine Lösung. Werden Sie Minimalistin.

Das Aufräumen reinigt nicht nur Ihr Zuhause, sondern auch den Kopf. Und das ist nicht nur eine Floskel: Zu einem harmonischen Leben gehört auch ein Zuhause voller Licht und Ordnung. Werden Sie Minimalist, der sich von unnötigen Gegenständen verabschiedet und nicht an materiellen Dingen festhält.

Der Raum, in dem wir leben, beeinflusst unser psychisches Wohlbefinden. Diese Philosophie vertritt auch die japanische Aufräumberaterin Marie Kondo, deren Buch darüber, wie man sich von Unordnung befreit und eine Lebensharmonie findet, in Europa und den Vereinigten Staaten auf den Bestsellerlisten steht. Was sind ihre Tipps für einen minimalistischen Umgang mit Dingen?

Zauberhaftes Aufräumen bringt ein schweres Loslassen

Sich von etwas zu trennen, das man nicht braucht, ist laut Marie weder Verschwendung noch Schande. Reduzieren Sie die Anzahl der Dinge in Ihrer Wohnung während des Aufräumens. Beginnen Sie mit dem Kleiderschrank, dann folgen die Bücher und schließlich Erinnerungsstücke. Wie geht man dabei kurz gesagt vor?

  • befreien Sie sich von Dingen, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen,
  • rechtfertigen Sie nicht den Besitz unnötiger Dinge mit emotionaler Bindung,
  • kleben Sie nicht an der Vergangenheit,
  • denken Sie darüber nach, was Sie besitzen möchten und wie Sie Ihr Leben leben wollen,
  • sprechen Sie mit den Dingen, als wären sie lebendig, und bedanken Sie sich dafür, dass sie gut dienen.

Kleiderschrank-Detox

Haben Sie in Ihrem Schrank Teile, die Sie schon seit Jahren nicht mehr getragen haben und die auf eine passende Gelegenheit warten – oder bis Sie wieder abnehmen können? Raus damit. Auch Ihr Kleiderschrank verdient ein Detox. Nehmen Sie alle Dinge aus dem Schrank und überlegen Sie sich wirklich, was Sie brauchen und was Ihnen steht. Verabschieden Sie sich von Kleidung, die Sie nicht länger als ein Jahr getragen haben. Sie können sie an die Familie, an Freundinnen oder an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden. Wenn Sie sich das nächste Mal etwas Neues kaufen, vergessen Sie nicht, aus dem Schrank etwas Altes auszusortieren.

Kinder, die aufräumen, sind empathischer

Aufräumen ist eine Tätigkeit, die Menschen in zwei Lager teilt. Für die einen ist es ein notwendiges Übel, für die anderen eine Art Entspannung. Minimalisten haben dabei einen Vorteil. Denn je weniger Dinge in den Regalen stehen, desto schneller wird aufgeräumt. Für Ordnung im Haushalt mit kleinen Kindern zu sorgen, ist nicht immer leicht, aber warum sollten Sie nach ihnen ständig aufräumen? Binden Sie die Kinder in die Hausarbeiten ein; helfen können schon die Kleinen ab dem dritten oder vierten Lebensjahr. Laut Psychologen werden solche Kinder selbstständiger und empathischer.

Wie lernt man einem Kind Ordnung?

Beginnen Sie schon ab einem Jahr: Die Kleinen verstehen sehr schnell, dass Dinge ihren Platz haben. Zeigen Sie dem Kind mehrmals, wie man Schuhe in das Regal legt – immer an denselben Ort. Erklären Sie ihm, dass auch Spielzeuge in ihrem Häuschen schlafen müssen, damit man am nächsten Tag wieder mit ihnen spielen kann.

Wenn Sie nicht zufrieden sind, wie das Kind es gemacht hat, korrigieren Sie nicht, was es aufgeräumt hat, direkt vor ihm – Sie könnten es demotivieren! Räumen Sie gemeinsam auf, loben Sie es und machen Sie das Aufräumen zum Spiel – Sie können sogar einen Wettbewerb daraus machen, wer zuerst die Spielzeuge wegräumt. So wird aus einer Pflicht ein Vergnügen.

Spielzeug für kleine Helfer

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